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Das Klingende Museum Hamburg findet sich mitten im Herzen Hamburgs. Seit 1997 unter dem Dach der Laeiszhalle-Musikhalle Hamburg, "in residence" in den Souterrainräumlichkeiten.
Das Besondere des Museums?
Anfassen und ausprobieren sind ausdrücklich erwünscht.

Üblicherweise ist Musik vor allem eine Inspirationsquelle für unser Ohr und ein Museum ein Ort, der vorrangig unser Auge anspricht. Was passiert aber, wenn ein Museum hörbar und Musik fühlbar wird? Dann löst sich eine fatale Paradoxie in unserem Musikleben. Und schließlich entsteht die Idee eines klingenden Museums, in dem man nicht wunderbar verzierte Gamben, wertvolle Violinen oder Beethovens historischen Flügel ehrfurchtsvoll aus sicherer Distanz bewundern kann und dem Klang dieser Instrumente steril über Kopfhörer lauschen darf - nein, dann entsteht ein Ort, wo es Musik zum Anfassen gibt.
Es ist ein Museum, in dem es "Berühren verboten"-Schilder nicht gibt, ein Ort der direkten Begegnung zwischen Besuchern und "Exponaten".
Das Museum ist im Souterrain der Laeiszhalle - Musikhalle Hamburg beherbergt und ist nach Voranmeldung geöffnet. Es bietet Schulklassen, Familien mit Kindern aber auch Einzelbesuchern sowie anderen interessierten Gruppen während einer 60 bis 90minütigen Veranstaltung Einblicke in vier verschiedene Instrumentengruppen
(Streich-, Holzblas-, Blechblasinstrumente und Schlagwerk).
Nach einer kurzen Einführung erhalten die kleinen und großen Besucher Gelegenheit, die über 100 Musikinstrumente der Sammlung selbst zum Klingen zu bringen. Unter der Anleitung ausgebildeter Musikprofis können sie nahezu alle Instrumente aus dem klassischen Orchesterbereich, aber auch Außergewöhnliches und Überraschendes näher kennenlernen, anfassen und nach Herzenslust ausprobieren.
Die Besucher erfahren, wie Klänge entstehen, wie sie sich anhören und anfühlen und erleben so Musik ganz elementar.
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